Auf dem Weg zum Ofen kann viel passieren
Shownotes
Infos zum Podcast:
Praxis-Power für Beschichter – der Podcast aus der Praxis für die Praxis von Matthias Bader und Markus Vüllers.
Um die Zeit zwischen unseren Tagesseminaren zu überbrücken, gibt es nun alle 2 Wochen einen Video-Podcast von der Pulverakademie und Markus Vüllers Coaching.
Informationen zu unserem Tagesseminar Praxis-Power-Tag für Beschichter finden Sie auf der Webseite zum Seminar:
Praxis-Power-Tag für Beschichter
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Pulverakademie
Matthias Bader Zeppelinstr. 9 73430 Aalen
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Markus Vüllers Coaching - LA©KADEMIE
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Markus Vüllers: Hallo Matthias
Matthias Bader: Ja hallo Markus, Mensch, haben uns ewig nicht gesehen.
Markus Vüllers: Ja tatsächlich, wir hatten einige Podcasts in Reserve und jetzt ist unser Speicher leer. Jetzt müssen wir mal wieder ein bisschen nachlegen, damit wir regelmäßig veröffentlichen können.
Matthias Bader: Was ist in der Zwischenzeit passiert? Wir haben in Deutschland die Eiszeit zurück.
Markus Vüllers: Jo, es ist plötzlich Winter.
Markus Vüllers: Und alle haben Probleme.
Matthias Bader: und Und diese Eiszeit ist natürlich auch so eine Zeit, man sich überlegen kann, okay, jetzt sind die Neujahrsvorsätze vorbei, die sind abgearbeitet, abgefrühstückt. Das heißt, man hat sie zwar nicht bearbeitet, aber man hat sie aufs erste Mal vergessen. Und da hilft natürlich die Eiszeit sehr, sehr gut mit, weil bei der Kälte kann man ja nichts machen. Und so wird eben das Nichtstun von den Neujahrsvorsätzen gleich durch die Eiszeit gelungenermaßen übernommen oder durch Schneeschippen und andere Sachen verdrängt.
Markus Vüllers: Man kann sich aber herrlich aufregen, dass es schneit, weil das ist ja auch so ein Thema, was man nicht beeinflussen kann. Und mich wundert es eigentlich immer, dass sich Menschen über Dinge aufregen, die sie nicht verändern können. Sie sollten sich lieber mit den Dingen beschäftigen, die sie tatsächlich verändern können. Aber aufs Wetter haben wir halt keinen Einfluss.
Matthias Bader: Und wenn es im Winter kalt ist und schneit, dann war das zu unserer Kindheit normal.
Markus Vüllers: Genau. Wir haben uns gefreut, wir haben uns auch mal auf die Nase gelegt und heute wird da gleich eine riesen Panik rausgemacht. Ja, was hast du erlebt in der letzten Zeit?
Matthias Bader: Ja!
Matthias Bader: Die Winterzeit und auch die Eiszeit lohnt sich ja, Zeit zu nehmen zum Spielen. Und spielerisch, das ist natürlich ganz toll ein Eisbrecher, Achtung, Wortspiel. Wenn man in ein Training reingeht, oftmals sind die Leute skeptisch oder zurückhaltend. Und da ist es dann schwierig, wie kommen wir in Kontakt, wie kommen wir hier in Beziehung? Und wenn man dann natürlich mit der Tür ins Haus fällt, ist es oft schwierig zu sagen, hey, ihr macht alles falsch. Das will natürlich keiner hören. Und das sind natürlich ganz tolle spielerische Elemente. Also bekannt ist das Lego Serious Play. Und da gibt es ganz verschiedene Lernaufgaben, die ich mit so einem Serious Play, also mit einem ernsthaften spielerischen Ansatz machen kann. Und da gibt es auch, ich verwende das öfters für Eröffnungsszenarien, Live-Kinetik. Dass man also Bewegung und die Gehirnarbeit zusammen kombiniert. Das ist sehr ungewohnt und da kommt man ganz schnell an die Grenzen und dann spürt man auch, wo man selber die Begrenzungen hat. Und das will ich einfach einladen, dass man sagt, man darf spielerisch viele Sachen begreifen und dadurch dann auch Veränderungsprozesse sichtbar machen und daran fortarbeiten. Das heißt, diese halbe Stunde oder Stunde spielen zahlt sich nachher fünf oder zehnmal aus. Ja, was war bei dir?
Markus Vüllers: Ja, absolut. Kann ich eins zu eins bestätigen. Habe ich schon viel erlebt in meinem Leben als Teilnehmer bei irgendwelchen Seminaren und Kursen und fand das eigentlich auch immer relativ gut, wenn man dadurch dann das Eis brechen kann und spielerisch an solche Sachen rangeht.
Markus Vüllers: Ja, ich habe auch...
Matthias Bader: Ab. machen wir noch mal ganz kurz langsam. LEGO Series Play gibt es natürlich auch mit 5S. Das heißt, diese japanische 5S Methode kann man mit LEGO Series Play sehr gut umsetzen und lernen und zeigen. Und apropos 5S.
Markus Vüllers: Ich habe mal zwei weggelassen und ein komplett anderes Thema genommen. Also mein Thema war 3S und das hatte tatsächlich mit den 5S, die du ansprichst, aber so überhaupt nichts zu tun. Kurze Story, lange Story kurz erzählt. Ich habe mir im letzten Jahr einmal professionelle Unterstützung an die Seite geholt, indem ich einen Sales Profi kontaktiert habe. und mit dem also verschiedene Szenarien und Strategien durchgespielt habe, wie das Beratungs- und Schulungsbusiness aus der Sicht eines Verkaufstrainers optimiert werden kann. Also das war so die Story dazu. Und in dem Zuge gibt es ein Modell bei ihm, was nachdem er praktiziert, und das sind 3S. Und diese 3S stehen für Stake, Spaß und Strategie. Das heißt, das ist nicht bitter ernst, dass in irgendeiner Schulung da irgendwas gemacht wird, sondern die Workshops mit ihm, die machen wirklich Spaß, weil sehr kreativ an der Strategie gearbeitet wird, ganz viele Ideen erzeugt werden. Und das dritte Esst, das haben wir tatsächlich jetzt praktiziert, ein gemeinsames Steakessen. Und also die drei Esst stehen für Steak, Spaß und Strategie. Und das war wirklich so ein Highlight. Lecker Steakessen. Und das dann aber auch kombiniert mit wirklich tiefgreifenden Diskussionen und strategischen Aspekten, die dann sowohl über die kulinarischen Genüsse den Kopf erreicht haben, aber auch harte Fakten schaffen, wie dann solche Themen vorangegangen werden. Und er macht das wirklich ganzheitlich. Wir diskutieren über mein LinkedIn-Auftritt, wir diskutieren über alle möglichen Kontaktaufnahmen, die man mit bestehenden, aber auch mit neuen Kunden hat. Und dieses Sales Thema wird es in diesem Jahr dann halt auch in der Fortsetzung geben.
Matthias Bader: Ja, aber das geht doch gar nicht, wenn man ernsthaft ein Business macht, dass man dann auch Spaß haben darf.
Markus Vüllers: ist was dran. Deswegen muss man mal andere Wege gehen und einfach mal was neues ausprobieren.
Matthias Bader: Und dadurch kommt es auch, dass man die Work-Life-Balance so sehnsüchtig her erwartet. Wenn man in der Arbeit keinen Spaß haben kann, dann muss ich auf die freie Zeit hinfiebern. Und wenn ich aber mit Freude bei der Arbeit bin, ist die Zeit nicht so schlimm der limitierende Faktor.
Markus Vüllers: Ja, absolut.
Matthias Bader: Und man braucht schon Zeit für persönliche Sachen, aber da hilft auch so ein Umdenken, eben die Zeit... Ein Kind wird vom Spielen selber nicht müde.
Markus Vüllers: Dann sind wir eigentlich schon im Thema. Wir machen ja auch diesen Podcast, zum einen, weil es uns beiden Spaß macht, unser Wissen zu teilen und unsere Erfahrungen zu teilen. Und wir wollen natürlich auch den Zuhörerinnen und Zuhörern Möglichkeiten geben, Impulse aus dem Podcast mitzunehmen und die dann halt in ihrem Lackierbetrieb umzusetzen.
Matthias Bader: Aber ich versuche jetzt abzulenken, weil du hast gesagt, wir wollen heute das langweiligste Thema auf der Welt vornehmen, der Weg der beschichteten Werkstücke zum Ofen. Das ist so eine Wegstrecke, die ist eigentlich umsonst.
Markus Vüllers: Ja.
Markus Vüllers: Da guckt auch keiner hin. Da wuseln manche Leute rum. Die ist in der Regel auch in Dunkelheit. Das heißt, ist dann in der Regel keine Lampe, dass man sich da irgendwas anschauen kann. Da kann aber relativ viel kaputt gemacht werden. Das heißt, das tolle Tageswerk, was in der Kabine geschaffen wurde, wird dann auf dem Weg, bevor die Teile dann vielleicht im Ofen in Sicherheit sind. Das ist dann unsere nächste Episode. kann da auch relativ viel schief gehen. Und mit diesem langweiligen Thema wollen wir uns heute mal mit Spaß auseinandersetzen.
Matthias Bader: Ja super. Da kommt also das Werkstück frisch lackiert oder beschichtet aus der geschützten Atmosphäre der Kabine, die vielleicht mit Unterdruck und idealen Bedingungen betrieben wird, wieder raus an das echte Leben und plötzlich kommt der Staub oder Dreck von der Kette oben runter und zerstört das lackierte Werk, das frisch beschichtete Werk. Was kann noch passieren?
Markus Vüllers: Ich jetzt nochmal den Ball zurückspielen zu unserem Thema von eben. Jetzt sind wir eigentlich schon bei den 5S. Das heißt also gerade diese Bereiche innerhalb einer Lackieranlage, die man nicht so im Fokus hat, da sammelt sich dann relativ viel Material an, was da über lange Zeit zwischengelagert wird. Das sind dann so Flächen, die man halt nutzt, die voll zu stopfen. Dementsprechend sammelt sich der Staub und Dreck und Der Weg zwischen Kabine und Ofen ist ganz häufig so ein Bereich, den man sich mal anschauen kann, wo dann dieses Ordnungs- und Sauberkeitsthema aus dem Bereich der 5S-Philosophie nicht wirklich praktiziert wird. Und dann geht die Tür auf, dann guckt mal einer, dann sind vielleicht die Luftverhältnisse in der Kabine oder in der gesamten Anlage unterschiedlich. Dann stehen im Sommer, wenn es dann richtig warm ist, mal alle Türen auf. stehen irgendwelche Ventilatoren da, der Staub wird aufgewirbelt und die Teile sind ja an der Stelle noch sehr empfindlich, sowohl die pulverbeschichteten als auch die nass lackierten Teile und sind natürlich entsprechend empfänglich, wenn Staub in der Luft rumwirbelt, dass ich den dann anschließend auf die Teile drauf bringe und meine Lackierung mit Staub und Dreck spicke.
Matthias Bader: Die blöden, blöden flüssig lackierten Werkstücke, die sind im besten Fall noch feucht oder gerade am abtrocknen. Das heißt auch die nehmen den Dreck wunderbar auf. Und was man auch vergisst ist aber, dass die pulverbeschichteten Werkstücke magnetisch sind. Das magnetische ist jetzt nur das bildliche Sprache, aber durch die elektrostatische Aufladung haben die noch eine Restladung und dadurch ziehen die natürlich auch den Dreck, den Schmutz magisch an. Und ich war in einer Anlage, der hat der Beschichtungskabinenhersteller einfach bestimmt, das wäre doch ein schöner Platz, den Abluftfilter, also den Schlussfilter da hinzustellen, direkt vor den Einfahrt des Ofens. Und das ist ein riesen Staubsauger. Und keiner von uns steht im Gebläsestrom vom Staubsauger ganz zu Hause. Und natürlich wollen die Teile das auch nicht. Und ich habe nur trocken gesagt, das muss doch jetzt kein Hexenwerk sein, in einer großen Blechverarbeitungsbetrieb da eine Umlenkung zu bauen, damit man den Luftstrom geordnet irgendwo hinrichtet, wo er nichts anstellen kann. Und das sind solche Dinge, wo wir immer wieder feststellen, da ist vielleicht der Blick von außen... das Unbedarfte, das Unbeschwerte, das war halt schon immer so, dass genau das hier durchbrochen werden kann.
Markus Vüllers: Ich möchte nur einen Aspekt jetzt auch mal für die kleineren und für die für mittleren Lackierbetriebe brechen, die jetzt nicht unbedingt vielleicht mit einer Fördertechnik hantieren und die Teile über einen Förderer durch die Gegend fahren. Die Strecke zum Ofen kann auch die Lagerstelle sein, bevor der Kammerofen freigeräumt wird. Und dann, wenn der Kammer trocknet oder irgendein Trockenraum an irgendeiner Stelle ist, vor dem dann die Teile stehen, dann ist das vielleicht genau der Bereich, wo dann frisch lackierte Teile in Hordenwagen hängen oder liegen und auf den frei werdenden Platz im Ofen warten. Und das ist genau der Bereich, wo dann Staplerverkehr herrscht, wo dann vielleicht die Rohware angeliefert wird, wo die Leute herlaufen zu den Sozialräumen und so weiter und so weiter. Man sollte sich einfach den Platz anschauen, an dem die Teile verweilen, egal ob mit Fördertechnik oder im Hordenwagen, an dem die Teile verweilen, bevor sie dann im Ofen in Sicherheit gebracht sind. Weil diese Empfindlichkeit der frisch lackierten Teile wird dann doch ganz oft unterschätzt und man kann Fehlerbilder, die im Nachgang dann in der Lackierung auftauchen, sehr wohl zuweisen auf genau diese Phase in einem Prozess. Wenn der Staub nämlich noch nicht eingesunken ist, in der Lackierung nicht eingebettet ist, dann sehe ich anschließend, wann er denn aufs Teil drauf gekommen ist. Und da ist der Weg zum Ofen ganz häufig der Platz, wo es passiert.
Matthias Bader: Ja und dann muss man sich auch fragen, wo warten denn die Teile auf, wo ist die Strecke, wie sieht die Strecke aus oder der Wartepplatz. Und muss das unbedingt der Platz sein, wo jeder, der Publikumsverkehr hier durchläuft. Weil wir haben gerade im Vorgespräch gesagt, ist das frisch, ja ist das schon trocken und dann packt jeder mit seinem Finger hin und will das dann überprüfen. Und der Erfolg ist, wir haben den Totalschaden bei einem Teil oder mehreren. Oder der versucht sich da durchzuschlängeln und macht mit seinem Kittel die ganze Beschichtung kaputt. Und deswegen ist das eine No-Go Area.
Matthias Bader: Und was hast du da schon gesehen? Was war dein schlimmes Beispiel?
Markus Vüllers: Ja, man trifft das tatsächlich. Also es ist schon häufig so, dass der Mensch geneigt ist, auch der unwissende Mensch geneigt ist, immer alles irgendwie anzupacken, anzutatschen und zu fühlen, ob denn die Lackierung frisch ist. Und das macht man dann nicht versteckt auf irgendeiner rückseitigen Stelle, die man anschließend nicht sieht, sondern es wird leider häufig auf die Sichtfläche gepatscht. Das passiert vor der Lackierung genauso wie nach der Lackierung. Genau das gleiche Thema, was du gerade ansprichst, wenn man dann mit dem Kittel oder mit der Arbeitskleidung irgendwo dran langgeht, das ist natürlich dann auch immer sehr ärgerlich. Ich habe ein super beschichtetes Teil und gerade in der Pulverbeschichtung sehe ich dann anschließend die Stellen, frei gewischt sind, wo dann die Spuren drin sind, weil man es angefasst hat oder aus Versehen angestoßen hat. Und das trifft man tatsächlich in den Betrieben sehr häufig. Und jetzt muss man ein Thema auch einfach mal ansprechen. Wir haben natürlich heute in den Unternehmen auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, angelernt sind, die vielleicht über Zeitarbeit nur temporär in den Betrieben sind, denen dann aber auch erklärt werden muss, an welchen Stellen sie nicht anfassen dürfen, beziehungsweise wo sie nicht herzulaufen haben. Und das gilt dann nicht, denen da irgendwie was Böses zu wollen, sondern einfach die Bauteile zu schützen in genau diesem Zeitfenster. von Kabine bis Ofen, wo sie besonders empfindlich sind und anfällig sind für Beschädigungen, die dann anschließend zur Nacharbeit oder zum Totalausfall führen.
Matthias Bader: Wenn es so ein kritischer Platz ist, ist es ein Organisationsfehler. Das heißt, ich darf gar nicht durchlaufen. Ich muss das irgendwie anders gestalten. Und es muss unmöglich sein, dass da ein nicht unterwiesener Mitarbeiter oder Besucher dahin kommt. Das ist wie der kritische OP-Berecht. Da kommt auch kein... nicht desinfizierter oder sonst irgendwie vorbereiterter Mensch rein. Da läuft man nicht einfach durch. Und so muss das auch dieser Bereich sein. Auch was ich noch mal kurz ansprechen will, ist der Schmutz, der von oben runterfällt von der Förderschiene. Der wird oft bei großen Anlagen professionell abgehalten über solche Schmutzfangbleche, die unten montiert sind. Und da gibt es dann so Schwanenhalshaken, die da drum rumschlängeln, damit es alles sehr sehr toll aussieht. Aber so gut sind nicht alle Betriebe ausgerüstet. Viele haben auch einfache C-Profil Schienen, wo eben die Kugellager nach unten rausschauen und dann eben die Werkstückträder dran hängen. Und da ist es aber auch wichtig in regelmäßigen Abständen einfach die Schienen zu reinigen. Sei es mit Sprechenden Geräten oder mit Fachfirmen, da muss man selber seinen Weg finden. Aber im Prinzip ist das eine einfache Reinigung, die ich eben regelmäßig machen kann. Mit Drahtbürsten, mit Druckluft, mit Staubsauger, entsprechenden Vorsätzen. Und dann kann ich hier schon diesen Abrieb, der zwangsläufig passiert und auch das Öl oder die Schmierrückstände sicher. Fernhalten von meinen Teilen.
Markus Vüllers: Das muss man ganz klar sagen. Auch diese diese Schmutzaufhangbleche, die dann an den den Warenträgern oder am Förderer angebracht sind, auch die verschmutzen mit der Zeit. Das heißt, auch die müssen regelmäßig mal gereinigt werden, weil irgendwann ist immer der Punkt da, dass der Schmutz lose anhaftet und alles was lose anhaftet, landet irgendwann zwangsläufig auf irgendeinem frisch lackierten Teil. Und Lackieranlagen, das ist so, dass das Das ist der Hauptprobleme, was ich immer sehe, wenn ich in die Betriebe reinkomme. Es gibt tatsächlich nur ganz wenige Ausnahmen, die das richtig gut im Griff haben. Lackieranlagen müssen sauber sein. heißt, Ordnung und Sauberkeit in einer gesamten Lackieranlage müssen eine übergeordnete Rolle spielen, müssen im Blick sein von allen, die dort arbeiten und müssen kontinuierlich immer wieder auf die Tagesordnung. Und da ist dieser langweilige Platz zwischen Kabine und Ofen mit Sicherheit einer der ganz kritischen.
Matthias Bader: Dann haben wir euch neugierig gemacht da mal hinzuschauen diesen wunden Punkt. wenn man wirklich kritische Teile hat, dann hilft auch manchmal die Aufhängung. Dass ich einfach die Teile weghänge von dem kritischen Bereich wo der Schmutz runterfällt. Oder ich hatte ein empfindliches Werkstück, das habe ich dann, ich habe das bezeichnet negativ aufgehängt, dass also die Sichtseite im 30 Grad Winkel nach unten gezeigt hat, somit konnte kein Schmutz von oben drauf fallen. Dadurch war schon hier dieses Problem weitgehendst eliminiert. Aber das war denke ich ein toller Einblick in die langweilige Strecke und da würde ich sagen, es war toll, dass ihr zugehört habt und wir hören uns beim nächsten Mal.
Markus Vüllers: beim nächsten Mal tauchen wir dann in den Ofen ein und da wird es dann wieder richtig spannend, weil da geht es dann richtig zur Sache. Bis zum nächsten
Matthias Bader: Das einzige Mittel, das funktioniert gegen die Eiszeit. Bis zum nächsten Mal.
Markus Vüllers: Bis dann, ciao ciao!
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